Neuauflage (29. 08. 2015)

SPONTANTOUR: SOLLING - WESER - VOGLER
Auf gutes Wetter bauend ging es heute um 7:45 Uhr mit dem Rennrad los. Sösetal: Nebel, Rhumetal: Nebel, Leinetal hinter Northeim: Nebel, Moringen: Nebel, Dassel: Nebel. Um wenigstens einmal die Sonne zu sehen, einen kurzen Abstecher ins etwas höher gelegene Bergdorf Hellental eingelegt. Gleichzeitig nachgeschaut, ob noch meine in den Acker geflügte Furche von unserer Abschlusstour 2013 vorhanden war, sie war nicht mehr da...aber der "ausbruchsichere" Singletrail auf der anderen Bergseite. Weiter im Nebel bis Negenborn. Hinter Golmbach endlich dauerhafter Sonnenschein. Weiter hinauf in die Rühler Schweiz, um danach die kilometerlange 10 prozentige und kurvige Abfahrt nach Rühle zu genießen. Weiter nach links auf den Weserradweg. Am Anleger bei Reileizen eine vorgezogene Mittagspause eingelegt. Der dortige Imbissstand ist zu empfehlen, moderate  Getränke- (z. B: alkoholfreies Weizen von ALLERSHEIMER, schmeckt noch besser als ERDINGER) und Imbisspreise (Bratwurst, Krakauer, Pommes, div. Fischbrötchen und natürlich Kuchen). Zahlreiche Sitzbänke/Tische, Strandkörbe und Sonnenliegen sorgen fürs perfekte Wohlfühlfeeling. Aber es half nichts und so ging es auf dem Weserradweg weiter bis Forst (hier erfolgte 2013 die Gruppen- und Routenteilung). Bevern, Ahrholzen, Stadtoldendorf, Voldagsen, Greene, Echte waren die nächsten Stationen. In Westerhof war Partystimmung. Die Durchgangsstraße war ums Feuerwehrgerätehaus weiträumig gesperrt. Bei perfekten Wetter feierte dort das ganze Dorf....und Küki nebst Nadine. Ein letzter Anstieg und nach 6:33 Stunden (Netto-) Fahrzeit, 171 Kilometer, 1.300 Höhenmeter  und einem Stundenschnitt von 26,1 km/h schmeckte das Weizenbier im sonnigen Gartenbereich ebenfalls hervorragend.


Die MiWoMä haben einen Neueinsteiger. Alles ist bestens! Nur bei der koerrekten Auslegung der Helmpflicht herrscht noch ein wenig Klärungsbedarf.  (17. 07. 2015)


MiWoMä - JHV Bericht   (20. Jan. 2015)

WAS  IST EIN MIWOMÄ?

Womit soll ich anfangen, wenn es einerseits viel zu berichten gibt und anderseits bereits alles gesagt wurde?! Darum beschreite ich heute Abend einen neuen Weg. Ich nähere mich der wissenschaftlichen Frage: Wer oder was ist ein MiWoMä?

Die aufwändig durchgeführte Analyse ergab folgendes Ergebnis: Ein MiWoMä ist anspruchsvoll, kritisch, selbstbewusst, dynamisch, hilfsbereit, sensibel. Er ist sportlich, Technik begeistert, Gruppenkompatibel, ein Individualist; zudem ist er ausdauernd und kritikfreudig! Mit anderen Worten: …………….Ein MiWoMä ist einfach und kompliziert zugleich!

Hier ist die visuelle Zusammenfassung:

Sperrt man nun zwei Dutzend MiWoMä in einen großen Raum ein,  wie mittwochs in der Halle, entsteht ein kaum noch zu kontrollierendes Gebilde, welches trotzdem fachkundig geführt werden muss. Dieser fast unmöglichen Aufgabe stellt sich nach eigener Hochrechnung seit 15 Jahren unser Löwenbändiger (andere nennen es Übungsleiter) Bernd. Wie so etwas bildlich dargestellt aussieht, zeige ich euch hier:

Bernd, damit Du  nicht mit einem feuchten Händedruck allein heimgehen musst, bekommst Du diesen,  von mir frisch polierten, Staubfänger überreicht.  Einen Punkt darf ich nicht unerwähnt lassen, bekanntlich hat eine Medaille stets zwei Seiten, daher könnte der Übungsabend auch einmal so ausgehen:

Ich muss noch etwas anfügen, Bernd ist nicht nur Übungsleiter, sondern auch unser Festtagsredner. Bei jedem Pyramidenbau hat er auf seinen penibel geführten Zetteln stets die passende Laudatio parat.  Wer also Bedarf hat, Bernd hat bestimmt noch Termine frei.

Euer MiWoMä (Jo)Achim


Jahresabschluss -Silvestertour 2014
Sechs unbeugsame Mountainbiker ließen trotz des Wetters die Jahresabschlusstour nicht vermiesen. Mit etwas Verspätung, Ralf hatte die Katzentreppe hinauf Traktionsprobleme und schneebedingte Spurprobleme den Hellengrund hinab, ging es los. Nach zwei Stunden traf man sich zum gemeinsamen Abschluss mit den Silvesterläufern in der Mehrzweckhalle.

Zum Vergleich: Silvester 2013, kühl aber schönes Wetter


Der 30. 11. 2014 kompakt: Der obere Hahnebalzerteich mit und ohne Gegenlicht, wärmende Sonne gab es auch, der  Faustkeil war  ein gemeiner 1,8 cm langer und spitz zulaufender Stein mit tiefschneidenden Folgen für Achims Hinterrad und spätnachmittags gab es bei Christel die Reunion mit weiteren MiWoMä's.


MiWoMä - Frühsommertour im November (02. 11. 2014)
 Das Wetter war einfach viel zu schön, um daheim hocken zu bleiben. Das sagten sich wohl auch einige bisher unentschlossene Mittwochsmänner. So starteten am Sonntag bei bestem Frühsommerwetter nicht nur wie gewohnt drei bis vier Mountainbiker, sondern sieben Radfahrerfahrer zur ersten Novemberausfahrt. Über zahlreiche Anstiege und Abfahrten führte der Weg über Harriehausen zum Harzhorn. Zwischendurch war eine Hammersteigung, die jeden aus dem Sattel zwang,  zu bewältigen. Nach einem kurzen Fotostopp ging es in flotter Fahrt durch den Westerhöfer Wald zurück ins Sösetal. Nach 48 Kilometer und über 650 Höhenmeter  traf man nach 2 3/4 Stunden wieder in Förste ein. (Falls jemand beim Durchzählen nur auf 6  MTBler kommt, liegt es daran, dass der siebte Biker das Foto geschossen hat)


Freudetrunkene MiWoMä  (12. 10.2014)

Die Freude war heute groß! Warum wohl? Endlich wurde eine Hecke gefunden, an der wir unsere MTB's anlehnen durften und dann hat uns "Hausherr" Peter noch einen ausgegeben. Dazu noch viel Sonnenschein, was will man mehr von einem Sonntagvormittag verlangen?
Einen sportlichen Teil gab es auch:. Burgweg, Stadtfeld, Dreilinden, Düna, Hörden, Schloss Herzberg, Pöhlde, König Heinrichs Vorgelherd, Rotenberg, vermatschte Feldwege vor Gieboldehausen, wieder zum Rotenberg hinauf (auch dort vermatschte Wege), weiter nach Wulften und Lindau - Zwischenstopp- und dann über Berka und Dorste zurück nach Förste. Auf zirka 57 km und auf z. T. schwerem Geläuf ebenso anstrengende 600 Höhenmeter zurückgelegt.


03. Oktober - Tour der deutschen Einheit

In diesem Jahr fand die Tour ohne Ostharzbesuch statt, dieser Teil wurde bereits während der Harzabschlussfahrt abgearbeitet. Über Lindau, Rotenberg, Großer Knollen, Rehberger Graben, Hanskühnenburg führte die Tour auf knapp 100 Kilometer und 1.500 Höhenmeter durch den westlichen Harz.

Der Link zur Tour: Tour der deutschen Einheit 2014


Harzabschlussfahrt 2014.

Mit drei Brockennovizen

hinauf zum höchsten Harzer Gipfel

Die Zweitagestour liegt bereits einige Tage hinter uns. Iimmer wieder gibt es Gruppenmitglieder, welche noch nicht "oben" waren. Natürlich ist vom Brocken die Rede. In diesem Jahr waren gleich drei Novizen unter uns, nämlich Peter, Motti und  Ulrich. Zwei von ihnen konnten gemeinsam abgelichtet werden. Ulrich war zum Fotozeitpunkt am Brockenstein und wurde nachträglich eingefügt

Zweitägige MTB –Tour durch den Harz
2000 Höhenmeter bewältigt und über 140 Kilometer zurückgelegt

Endlich, das lange Warten aufs zweite Septemberwochenende hatte ein Ende. Gut ausgeschlafen und voll motiviert trafen wir nach und nach zur Abfahrt bei Heinz auf dem Hof ein. Unser schwungvolles davon fahren wollen wurde jäh durch Siegrids Zwischenruf unterbrochen. Sie forderte uns auf einen großen Kreis zu bilden. Erst nach zwei Durchgängen mit diversen Lockerungsübungen schickte sie uns mit den besten Wünschen auf die Reise. Derart gelockert bereiteten die ersten kleineren Anstiege niemand ein Problem. Dennoch wurden kurz vor Sieber die ersten Rufe nach einer Brotzeit immer lauter. Getreu dem Motto: „Gegessen wird erst, wenn alle Hunger haben“ durchfuhren wir fast das gesamte Siebertal, um dann über eine Holzbrücke zu einer Schutzhütte zu gelangen. Dummerweise ignorierte Harald das Oberharzer Gebot: „Bremsversuche auf nassen Holzbrücken sind zu unterlassen“. Und so schlitterte er in bester „Spiel ohne Grenzen Manier“ seiner Schienbeinwunde entgegen.

Frisch gestärkt bogen wir alsdann rechts in die Wildnis ab. Umgestürzte Bäume und hohes nasses Gras konnten uns nicht aufhalten. Aber versteckt liegende Erdlöcher. Zielsicher fand Herbert „sein“ Loch, um dann gekonnt vom Rad abzusteigen. Den Steilhang verfehlte er, aber nicht die felsigen Steine. Am Verbandsplatz wurde die Hauptwunde fachmännisch verarztet. Anschließend fuhr unser Tross in Richtung „Internationales Haus Sonnenberg“ weiter. Danach schlugen wir den Weg zum Rinderstall ein. Wegen unserer telefonischen Voranmeldung wurden wir vor der Tür bereits von der freudigen Chefin erwartet……dachten wir! Dabei bekam Heinz nur seinen Anschiss, weil er es wagte sein Rad an die Hecke zu lehnen. Endlich wieder einmal im Warmen und mit einen festen Dach überm Kopf, schmeckte uns das Essen trotzdem gut.

Der weitere Weg führte uns in einem großen Bogen um Braunlage herum. Ehe es in Richtung Sorge weiterging, wurde am mitten im Wald stehenden Kartoffeldenkmal ein kurzer Fotostopp eingelegt.

Vor Sorge führte uns der Weg über einem zugewachsenen Wiesenpfad. Unterm Gras blieb vieles verborgen, auch mache schmale Senke. Diese aufzuspüren blieb Joachim überlassen. Nach einer sanften Einfahrt folgte der senkrecht stehende Senkenabschluss. Aufgrund des abrupten Endes und der überschüssigen Geschwindigkeit bäumte sich das Rad wie ein wilder Mustang von hinten auf. Der gesamte Vorgang schloss mit einem perfekten Salto vorwärts ins weiche Wiesengelände ab.

Nach einem warmen Kaffee und mordsmäßig großen Kuchenstücken in Sorge kam in schneller Fahrt Königshütte in Sicht. Wir waren wohl zu früh dran. Vom leider verhinderten Mitfahrer Küki und jetzigem Gepäcktransporteuer fehlte noch jede Spur.

Die Wartezeit vertrieben wir uns in der angeschlossenen Gaststätte. Wie bei jeder anderen Einkehr zuvor, wunderten wir uns darüber, dass sich niemand näher als ein Meter an uns herantraute. Wir hatten stets viel Platz und bestätigten uns aber gegenseitig, dass Männerschweiß gar nicht so schlimm riechen kann. Anscheinend haben wir nicht so empfindliche Nasen. Nach dem ersten halben Liter wurde Küki kontaktiert. Auf die Nachfrage, ob er bereits kurz vor Königshütte sei, erklärte unser „Smokey Robinson“: „Nein ich stehe an der Sösetalsperre und rauche eine Zigarette“. Na dann, da blieb noch genug Zeit fürs nächste Bier. Mit einiger Verzögerung konnten wir doch noch duschen und anschließend das leckere Essen genießen. Ansonsten hielten wir am bewährten Motto fest. Und das lautete bis in die späten Nachtstunden: „Das nächste Bier bitte.

Nach einer mehr oder weniger geruhsamen Restnacht,…….schnarchen kann tierisch nervtötend und kontraproduktiv bei Schlafbedürfnis sein, erwartete uns um acht Uhr das Frühstücksbuffet. Der leichte Nieselregen hellte die verhaltene Stimmung auch nicht so richtig auf. Die ersten Rufe: „Da hinten wird’s heller“ hielten wir noch für Zweckoptimismus. Doch nach dem Packen unserer Taschen konnten wir diese bereits im Trockenen bei unserem treuen und zuverlässigen Küki im Großraumfahrzeug verladen.

Nun stand dem Start in die zweite Tagesetappe nichts mehr im Weg. Frohgemut ging es los. Nach 500 Meter waren wir und die Räder bereits schmutziger als zusammengerechnet am gesamten Tag zuvor. Dreckiger kann es nicht mehr werden….dachten wir.
Aufs „ABER“ komme ich etwas später zurück. Vorbei am Königshütter Wasserfall ging es zügig nach Drei Annen Hohne. Auf steilen Pfaden und felsigen Wegen schlugen wir uns mit kleineren Verschnaufpausen bis zur Brockenstraße durch. Diese erreichten wir auf der 900 Meter Höhenlinie. Ab hier hieß es „Feuer frei!“. Jeder konnte für sich das Tempo selber bestimmen. Darum habe ich das 1000 Meter Höhenschild gar nicht gesehen. Dafür strebten wir zu dritt mit siebzehn bis achtzehn km/h den Bahngleisen am Ende des Goethewegs entgegen. Hier wurden schnell ein paar Fotos von den ankommenden Kameraden geschossen. Dann ging es in flotter Fahrt den letzten Kilometer zum Brocken hinauf.

Dank der bewährten Unterstützung des Cheffahrers der B-Gruppe erreichten alle Teilnehmer den wolkenverhangenen Brockengipfel. Besonders zu erwähnen ist Motti. Dank seiner gut eingeteilten Fahrweise sah er, oben angekommen, fitter als manch anderer MiWoMä aus.

Mit Gastfahrer Peter aus Lindau bezwangen mit Motti und Uli zwei MiWoMä- Akteure erstmalig den Brocken mit dem Mountainbike. Dafür noch einmal unser aller Respekt. Nach einer kurzen Einkehr im Goethesaal und einer „Oben ohne Gipfelshoweinlage“ von Harald ging es zügig hinunter nach Torfhaus. Für die letzte Etappe wurde sich in der Bavaria Alm noch einmal zünftig gestärkt.

Vor Altenau ging es links am Dammgraben entlang. Leider hat vorher niemand Heinz mitgeteilt, dass der Graben neuerdings auch auf dem Weg verlief. Wasserlachen und Schlammmassen säumten unseren Weg. Mittlerweise sahen wir aus wie nach einem Schlammcatch-Wettbewerb. Nur Uli Haase nicht. Wie an einer Teflonbeschichtung hatte bei ihm der Schlamm keine Chance haften zu bleiben.

Dem wollte Heinz nicht nachstehen. Sein Hilfsmittel hieß nasse Holzbrücke und wir ahnen es schon……! Doch lassen wir ihn mit seiner eigenen Wahrnehmung zu Wort kommen. „ Ich bin die Brücke wohl zu schräg angefahren. Dann konnte ich nichts mehr machen. Der Graben hat mich wie ein Magnet angezogen“. Danach sah nicht nur Heinz sauber aus. Er hatte ab sofort auch das sauberste MTB der Gruppe.

Einmal den Stallduft in der Witterung ging es zügig an der Sösetalsperre und über die Katzentreppe zurück nach Förste. Weil wir 20 Minuten vor unserer ankündigten Rückkehrzeit Förste erreichten, wurde Ulis Waschplatzangebot gern angenommen. Mit frisch gekärcherten Bikes klangen bei Küki und Nadine zwei erlebnisreiche Tage bei einer Bratwurst und einem Abschlussbier aus.


MiWoMä-Biker im "Stern" verewigt.
Auf der Suche im Internet nach der richtigen Hexentrailseite bin ich auf einen Oxfam-Bericht vom "Stern" gestoßen. Darin wurde sogar ein MiwoMä zitiert: "......Erst am übernächsten Checkpoint kann er ein Paar Ersatzschuhe von unserem Support-Team in Empfang nehmen. Währenddessen ziehen alle anderen Lauf-Teams an uns vorbei..........Hinter uns fahren schon Mountain-Biker, die mit Akkuschraubern die Wegweiser einsammeln. Wir kommen ins Gespräch. Im vorigen Jahr seien auch Hamburger dabei gewesen. "Die waren ganz erstaunt, wie hoch die Berge im Harz sind", so der eine.
Beim zweiten Checkpoint in Altenau...... "
Wer Interesse hat, einmal einen authentischen Erlebnisbericht über den 100 Kilometer Oxfamtrailwalker durch den Harz zu lesen, findet ihn hier:
Stern,Oxfam.Osterode-am-Harz


Mit „Dirty Harry“ durch den Harz
Am Sonntag (31. 08. 2014) war die kleine Besetzung angesagt. Mit Harald ging es durchs Stadtfeld, am Ührder Berg, Kaiserteich, Piller-Siedlung in Richtung Sösetalsperre. Dann rechts an der Eipenke hinauf bis zur Jagdhütte. Von dort abwärts nach Riefensbeek und am Quitschenweg den Einstieg zum Buntenböcker Bahnhof genommen. Wegen der vielen morastigen Sümpfe und matschigen Stellen merkte Harald zwischendurch an: „Ich weiß gar nicht, warum ich die Schutzbleche nicht angemacht habe!“ Meine Antwort war nicht von der Hand zu weisen: „Damit wenigstens ein Teil sauber bleibt!“
Weiter ging es an den Oberharzer Teichen über Pixhaier Mühle in Richtung Semmelwieser Teich und dem Flambach hinunter zum Campingplatz Innerstetal, um gleich wieder den Anstieg bis zur Kaisereiche in Angriff zu nehmen. Erst einmal das Sösetal vor Augen ging es in flotter Fahrt nach 46 Kilometern und 930 Höhenmetern zurück nach Förste. Und das war gut so. Kaum zu Hause angekommen wurde der relativ schöne Vormittag abrupt mit einem kräftigen Wolkenbruch beendet.


Das sind die kleinen persönlichen Siege (Brockentour, 21.08.2014)
Mit dem MTB unter 5 Stunden Fahrzeit (4h.58m) zum Brocken und zutück. Vorbei an der relativ leeren Sösetalsperre, über Acker, Oderbrück hinauf zum Brocken. Oben angekommen, aus der Ferne auf die bereits halb abgerissene Wurmbergschanze geschaut, Auf der anderen Seite den Blick ins Harzvorland genossen und dann bis nach Torfhaus häufig im Schritttempo an den scharenweise hinaufströmenden Wanderern vorbeigeschlängelt, Ab dort über Dammgraben, Morgenbrodsgraben und dem staken Gegenwind trotzend, über Riefensbeek und Osterode zurück nach Förste gefahren. Gesamtzeit, inkl. Pausen: 5h.29m, Durchschnittsgeschwindigkeit: 17,9 km/h und 1.600 Höhenmeter


3. Aug. 2014: Über "Nasser Weg" hinauf zur Hanskühnenburg...keine gute Idee


200 Kilometer.....oder die 4 Flüssefahrt.....oder Tauchfahrt nach Königslutter.

Kurzentschlossen wurde heute 5.30 Uhr eine Rennradtour durch den Elm nach Königslutter angetreten. Über vier Flüsse (Söse. Innerste, Okler und Ilse) führte die Fahrt über Hornburg, Schöppenstedt und Elm nach Königslutter. So weit so gut. Was nicht eingeplant war, war das ungewöhnliche Wetter. Hinter Gittelde hing der nasse und wabernde Nebel bleischwer bis auf den Boden herunter. Die Brille konnte ich absetzen, sah auf Grund der Nässe eh nix. Eine beschlagfreie Taucherbrille wäre angebrachter gewesen. Die Weste wurde klitschnass und nasse Füsse bekam ich auch, weil die kondensierte Feuchtigkeit in Strömen vom Helm herabtropfte und durch den Fahrtwind regelmäßig auf den Schuhen landete. Kurz vor Schöppenstedt war die Sonne kurzfristig und ansatzweise zu sehen. Der Elm war selbst von hier aus nicht auszumachen. Weil bei dem Wetter die Landschaft nichts hergab, habe ich mich fotografisch auf die Ortsschilder beschränkt. Trotz der widrigen Umstände kam ich relativ zügig voran und erreichte nach 8h 24 m (totale Zeit, bzw. 7 h 54 m (Fahrzeit) und knapp 1.200 Höhenmeter Förste. Und ab Seesen begleitete mich auf den letzten Kilometern sogar freundlicher Sonnenschein.


1.200 Höhenmeter - Achim, Harald und (Jo)achim bei der Deister CTF 2014

Trotz der angekündigten schwülheißen 32 Grad ließen wir uns am Sonntag nicht abschrecken und starteten Punkt 8.00 von Achim (mit dem PKW) nach Bennigsen am Deister.  Dort richtete der Radsportverein Hannover zum 6. Mal die Deister CTF „Rund um den Annaturm“ aus.

Vom Bennigsener Freibad aus ging es quer durch den Deister mit seinen z. T. recht kernigen Anstiegen und erholsamen Abfahrten. Wir hatten uns für die 58 Kilometerrunde mit 1.300 Höhenmeter entschieden. Während der Tour wurden wir an drei Verpflegungsständen, hier gab es u. a. Bananen, Haribo Konfekt, Gebratene Mettklöße, RitterSport Schokolade, Waffeln, Kaffee, Tee, Selter, Nutellabrote, Kuchen, Gebäck und kühles alkoholfreies Weizenbier, sehr gut versorgt. Da fiel uns das Weiterfahren recht schwer.

Zwischendurch warteten recht kernige Anstiege bis jenseits der 25 Prozent Marke auf uns. Kurz vorm Ende der CTF war noch einmal ein langer Aufstieg hinauf zum Kammweg zu bewältigen. Endlich (zum dritten Mal) auf dem Kammweg angekommen legten wir die restlichen Kilometer relaxt zurück und erreichten über eine letzte Gefällstrecke wieder das Bennigsener Freibad. 

Während im Wald die Temperatur bei 28 Grad lag, plagten wir uns außerhalb des Waldes mit bis zu 34 Grad herum. Uns hat es trotz der hitzebedingten Strapazen gefallen. Das die lange Tour kein Zuckerschlecken war, kommentierte ein anderer Teilnehmer zutreffend mit: „Alter Schwede, das war ja man anstrengend – gar nicht zu vergleichen mit einer RTF!“.

Link zu Achims Garmin-Aufzeichnung: Deister CTF

Die langen Anstiege.....erst fangen sie langsam an, aber dann, aber dann!




Eichsfeldtour

5. 7. 2014, es ist Samstag und die Sonne scheint. Darum wurde die Wochenendtor vorverlegt. Bei warmen Temperaturen ging es über Dorste, Wulften in Richtung Duderstadt weiter. Danach folgten Teistungen, Berlingerode,Böseckendorf, Nesselröden, Werxhausen, Desingerode, Seeburg, Ebergötzen, Bodensee, Bilshausen, Wulften Schiegershausen, Dorste und Förste, 91 Kilometer und 27 km/h Durchschnitt


Sonntagstour im Wonnemonat Mai

Endlich! Es war so weit, die erste Sonntagstour im Wonnemonat Mai stand an. Weniger wonnig und gar nicht sonnig war das Wetter. Darum blieben wir im "wärmeren" Harzvorland. In gut 48 Kilometer ging es über Dorste und dann über Berka, Katlenburg der Rhume entlang nach Bilshausen. In Bilshausen kam kurzfristig die Sonne durch und Heinz zog seine wärmende Weste aus, um sie gleich hinter Gieboldehausen ("Mensch! Das ist ja gar nicht so warm") wieder anzuziehen. Über einen verschlammten und ausgefahrenen Waldweg ging es zum Kamm des Rotenbergs hinauf. Durch Wulften und Schwiegershausen führten uns die Feldmarkswege nach Ührde. Nach mehreren herausfordernden Anstiegen (u. a. bei 18 % Steigung durch hüfthohes Gras) überquerten wir bei Renz die Bundesstraße und kamen übers Stadtfeld leicht unterkühlt wieder in Förste an.

Der Link zur Route: Harzvorland-Tour


Mallorca - Mountainbiking vom  6. bis 11. April 2014

Heinz Wienbreier, Achim Lomberg und Joachim Schwerthelm berichten

 

Tag 1:

Paulchen Panters und Louis Trenkers Erben

Am Sonntag hob der Flieger pünktlich um 6.00 Uhr in Hamburg ab. Bei unserer Ankunft in Playa de Palma strahlten unsere Gesichter mit der Sonne um die Wette.  Nicht nur das Wetter war perfekt, ebenso die Unterkunft, die im Hotel ansässige Radstation, deren Mitarbeiter und last bud not least die Mountainbikes.  So stand der ersten Ausfahrt, sie war für 11.30 Uhr angesetzt, nichts mehr im Wege.  Dumm nur, wenn man nicht richtig hinhört und die Uhrzeiten verwechselt. So konnte sich Joachim nur mit der Erkennungsmelodie von Paulchen Panter  „Wer hat denn an der Uhr gedreht, ist es wirklich schon so spät?“ herausreden. Mit 30 minütiger Verspätung verließen wir Paguera und steuerten unter Achims Führung die Berge an. Auf schönen Singletrails ging es immer höher und es wurde immer steiler und anschließend unwegsam. Danach ging es in einen Pfad für geübte Bergwanderer über. Da nicht jeder den  Luis Trenker  mit einem MTB auf der Schulter geben wollte, wurde eine Ausweichsroute ins Auge gefasst. Entgegenkommende Bergwanderer klatschten uns begeistert Beifall. So weit oben sahen sie bisher keine Mountainbiker. Leider endete unsere Abkürzung im Nirgendwo….dafür gab es sehr schöne Ausblicke auf die Insel Dragonera.  Also wurde umgekehrt. Erst ging es von hinten den Berg hinauf und nach drei Plattfußstopps auf der anderen Seite wieder hinunter. Zur Entschädigung genossen wir direkt im Hafen von Puerto Andratx ein kühles Bier und die Aussicht auf schöne Boote und Autos. Nach 1100 Höhenmetern endete unsere erste leichte Einrollfahrt wieder in Paguera.

 

Tag 2:

Galilea liegt nicht nur Heiligen Land

Nach der steinigen Geröllfahrt des ersten Tages hielten wir uns am zweiten Tag  zu 50 % auf festen Gebirgsstraßen auf.  Im Naturschutzgebiet der Sierra de Tramuntana befindet sich das kleine Dorf Galilea, das seinen Namen aufgrund seiner Ähnlichkeit mit einer Gegend im Heiligen Land erhielt. Dort wollten wir hin. Die weiteren Ausführungen habe ich auszugsweise  von  „feingeist“ auf der Internetseite „quaeldich“ übernommen:  „….... eine echte Legende  und immer schön leere Straßen bietet Galilea. Der Abschnitt von Kilometer 2,6 bis Kilometer 6,2 ist mit durchschnittlich 9%  gut zur Leistungsermittlung geeignet. Völlig übersehen wird für gewöhnlich der letzte Kilometer im Ort selbst. Während die anderen schon in Richtung Puigpunyent rollen, kann man hier auf fiesen Rampen die Schenkel knacken lassen – und wird mit irren Ausblicken belohnt…“  Das können wir nur bestätigen.

 

Tag 3:

Die Magie der Zentrifugalkraft….oder: Wie weit fliegt eine Fotokamera?

Ein neuer Tag  mit neuen Eindrücken. Wieder geht es in die wilde Berglandschaft und wieder kommt es wie es kommen muss. Nach etlichen Kilometern im abenteuerlichen Gelände ist der Weg selbst als Schiebestrecke nicht mehr nutzbar! Schnell noch ein Foto vom Bergpanorama geschossen, Kamera wieder in den Rucksack und selbigen mit Schwung über die Schulter geworfen und vorwärts ging es mit voller Fahrt zurück. Unten im Tal erfolgte die Neubestimmung der weiteren Route. Da blieb noch Zeit für eine Banane. Doch irgendetwas war anders.  Ach so, das Außenfach mit der Kamera war leer. Was blieb da anderes übrig? Richtig! Umdrehen und noch mal auf der gesamten Wegstrecke nachschauen. Doch sechs Augen erspähten weder auf dem Hin- noch auf dem Rückweg eine Kamera. Dafür wurden aufgrund der verbesserten Streckenkenntnisse auch schwierige Passagen gut bewältigt. Den vielen verlorenen  Fotos nachtrauernd, setzten wir unsere Fahrt fort. In St. Elm tröstete uns der einmalig schöne Ausblick auf die idyllische Bucht mit der Insel Dragonera über den Verlust hinweg.

 

Tag 4:

Auf der Suche nach dem  verlorenen Schatz….und

Heinz allein unterweges ….oder….“Ich bin da wo der Polizist stand“

Am Abend zuvor wurde einstimmig beschlossen, dass die Kamera noch nicht aufgegeben werden sollte. Die Route wurde so gelegt, dass der fragliche Abschnitt noch einmal abgesucht werden konnte. Wieder ging es, dieses mal zu Fuß, zum fraglichen Abschnitt. Es half alles nichts. Die Kamera blieb verschwunden. Ein letztes mal drehte sich Achim um und am äußersten (Wende)Punkt lag die Kamera mitten auf dem Weg vor seinen Füßen. Seltsam war nur, dass am Tag zuvor an dieser Stelle definitiv nichts lag! Also muss sie am Vortag mit Schwung aus dem Rucksack in die Büsche geschleudert worden sein und irgendwie im Verlauf der Nacht nach unten auf den weg gefallen sein. Nach diesem grandiosen Erfolgserlebnis konnte uns kein noch so steiler Berg aufhalten…dachten wir.  Doch auf dem Weg nach dem ehemaligen Trappistenkloster „La Trapa“ verloren wir den Kampf gegen die physikalischen Gesetze. Wir hätten vorher im Reisführer nachschlagen sollen. Da stand u. a.: Das Vall de Sant Josep ist über eine stark gewundene Schotterpiste zugänglich, die sich von Sankt Elm aus über den Gebirgspass Coll de ses Animes zieht. Er eröffnet schöne Ausblicke auf die vorgelagerte Insel Sa Dragonera“.

Noch abenteuerlicher gestaltete sich die Talfahrt.  Gäbe es hierfür noch eine Steigerungsform, so müsste sie „Senkrecht“ lauten.  Zurück in Sankt Elm belohnten wir uns am Meer sitzend mit belebenden Erfrischungsgetränken.  Neue geografische Bestimmungsangaben lernten wir  In Andratx kennen. Im Einbahnstraßengewirr ging uns der davon preschende Heinz in engen Gassen verloren. Nachdem er am Ortsausgang nach geraumer Zeit noch immer nicht auftauchte, konnte der Kontakt nur noch per Handy hergestellt werden. Und auf die Frage, wo um alles in der Welt er stecken würde, kam die präzise Antwort: Ich bin da, wo heute morgen der Polizist stand! (Anmerkung: Auf der Hinfahrt sahen wir mehr als nur einen Polizisten). Nach weiteren langen Minuten fand Heinz die richtige Ausfallstraße. Der gemeinsame weitere Rückweg führte uns über Camp de Mar und einer kaum noch wahrgenommen 30%igen Steigung  zurück nach Paguera

 

Tag:5:

Flach-Etappe mit 750 Höhenmeter zum Ballermann

Wir wollten zumindest die Kathedrale von Palma im Besuchsprogramm integrieren. So wählten wir die Inselhauptstadt  und die Playa de Palma zum letzten Ziel unserer Mountainbiketouren aus. Hinter  Santa Ponsa  war es wieder einmal soweit. Es gab kein Durchkommen. Zuerst hielt uns der Zaun einer Militäranlage auf und anschließend der undurchdringliche Wald. Im Gegenzug  gab es wieder ein paar lohnenswerte Aussichten zu genießen.  Um nicht noch am letzten Tag verschollen zu gehen, orientierten wir uns auf dem weiteren Weg am offiziellen Straßen- und Radwegenetz. Nach einem Fotostopp vor der Kathedrale ging es weiter zur Playa de Palma. Nach weiteren Fotoshootings am Ballermann 6 und vorm Oberbayern kehrten wir  im Geheimtipp  „Bar Tango“ ein. Achim wollte die Rechnung übernehmen. Beim genannten Preis sagte er: Nein, ich will doch alles zahlen! Die launige Antwort des Besitzes lautete: Das stimmt schon, so ungefähr!

Frisch gestärkt ging es im flotten Tempo auf dem roten Radweg nach Palma,  vorbei an der Kathedrale, dem Passeo Maritimo mit dem Jagdhafen in Richtung Porto Pi. Über das gut ausgebaute Radwegesystem gelangten wir in rasanter Fahrt entlang der Küstenlinie wieder nach Paguera.

-------

So blieb uns auch am diesen Tag genug Zeit, um am sonnigen Pool die weißen Körperteile der  Farbe des Gesichts, der Unterarme und Beine anzupassen.  Natürlich gehörte dazu auch das eine oder andere Feierabendbier.

Fazit

Die Gesamtauswertung liegt noch nicht vor. In der Summe wurden in 4 ½ Tagen ungefähr 270 Kilometer auf überwiegend steiniger bis felsiger Schotterpiste zurückgelegt. An Höhenmeter sind in etwa knapp 5000 zusammengekommen. Die Räder waren, wie bereits anfangs erwähnt, gut  und die praktische Erfahrung hat es gezeigt. Die anfängliche Skepsis war unbegründet!  29 Zoll Räder sind im unwegsamen Gelände Spitze. Bei einem geplanten Neukauf sollte jeder die 28er oder 29er MTB mit in die Kaufentscheidung einbeziehen.



MIWoMä  - Das komplette Jahr 2013 im Rückblick

Im Winterhalbjahr sind wir in der Halle anzutreffen. Unter Bernds Leitung betreiben wir Ausdauer-sport. Berühmt berüchtigt sind die Laufzirkel. Zum Abschluss   versuchen wir uns regelmäßig am Volleyball-Spiel. Unserer Trainer spielt ab und zu   gut mit,  und wähnt sich  sofort im Volleyball-himmel.  Leider stürzt er daraus regelmäßig wieder ab…… Andere aber auch!.

Der Januar steht wie immer im Zeichen unsere Wanderung zu Renziehausen. Dabei gibt es regelmäßig zwei Parteien die ins Schwitzen kommen. Einmal wir, weil wir im Sturmschritt übern Salzenberg zu Renziehausen rennen und einmal Piete, weil er die Gänse gar nicht so schnell zerlegen kann,   wie wir sie samt Sättigungsbeilagen vernichten.  

Außergewöhnlicher Saisonstart 2013

Niemand rechnete mit einem so langen Winter  …..und das Unvermeidliche trat ein: Aufgrund enormer Entzugserscheinungen gingen mit Heinz, Achim und mir   die Pferde durch. Ohne an die Konsequenzen zu denken   schwangen wir uns Ostern  aufs Mountainbike . Bei Staufenburg trotzen wir der kleinen Schneedecke gekonnt in den Spurrillen. Auf dem kilometerlangem Anstieg von Münchehof  in den Harz, kam es dann knüppeldick. Anfangs war es noch spaßig, bei 20 cm Schnee wurde es anspruchsvoll und ab 30 cm war Schluss mit lustig. Den letzten Kilometer kämpften wir uns zu Fuß durch den hohen Schnee. Noch nie haben wir bei Dauerfrost so schwitzen müssen. 

Irgendwann wurde es doch noch Frühling und wir konnten in großer Besetzung zu den gewohnten Mittwochsrunden starten.

Reichlich Radkilometer legten wir vom Frühling bis zum Herbst zurück. Dabei kam die Anfängergruppe auf 500 bis 800 Kilometer. Fortgeschrittene durchbrachen die 1000er Marke, während die Könner um die 2.000 Kilometer fuhren. Die Leistungsgruppe    -wir waren auch sonntags unterwegs-  sortierte sich zwischen 2.000 und 4.000 Kilometer ein.  

Ralf hinterfragte  unsere Aktivitäten,  indem er uns  fragte:  „Was macht ihr nur, wenn man euch das Mountainbike wegnimmt und  das Wort  HÖHENMETER     aus  dem Wortschatz gestrichen wird?    An sich war die Frage berechtigt! Doch zur Entlastung leiten wir diese Frage an Matthias weiter.  Denn Matthias übertrumpfte uns mit ca. 6.000 Kilometer  bei weitem.

Dann war da noch die denkwürdige Mittwochstour Tour über Düna, Rehberg  und der Sösetalsperre.  An diesem Tag war wohl die gesamte A-gruppe  gedopt. Nur so machte Herberts Ausspruch „Ihr seid ja alle verrückt“  und Haralds Kommentar:  „Das ist ja ein 40 Kilometer Endspurt“   einen Sinn.

Dann besuchten wir medienwirksam ein Survivalcamp im Harz. Vor der RTL-Kamera lernten  wir , wie man ohne Mountainbike in der Wildnis überleben kann.

So verging die Zeit schnell  und   die Saisonabschlussfahrt wurde geplant. Absolut neu  war die Zielrichtung. Der Oberharz, und der Brocken stand in diesem Jahr nicht zur Debatte.

Wir wollten auf anspruchsvollen  Wegen durch Solling, Weserbergland und Vogler fahren. Die 160 Kilometer lange Dreiländerrundfahrt   führte uns durch Niedersachsen, Hessen und Nordrhein-Westfalen zum Zielort nach Holzminden und zurück.  Im Internet wurde der Rundkurs als  „SCHWER“ eingestuft.  Für An – und Rückfahrt nach Fredelsloh  kamen 80 weitere Kilometer hinzu. Die Tour war schon eine echte Herausforderung und keine Kaffeefahrt…….und  so nahm der eine oder der andere …   Abstand von einer Teilnahme. Dafür ging mit Küki ein neuer Stern am Mountain-Bike-Himmel auf. 

Doch der Reihe nach ………Tag 1

Trotz sehr schlechter Wetterprognosen fanden wir uns am 14. September voller Tatendrang bei Heinz auf dem Hof ein. Beim Anblick von Kükis Fahrradausrüstung  bekam Heinz sofort eine mittelschwere Herzattacke. Auslöser war Kükis einachsiger Fahrrad-anhänger, gefüllt mit mehreren Mettwürsten, einem 11 Literfass Krombacher   und weiteren hochgeistigen Getränken. Heinz war erst wieder zu beruhigen, nachdem ihm glaubhaft versichert wurde, dass der Fahrradanhänger vorm Start abgekuppelt wird. Die geplante Überraschung gelang Küki zu 100 %. Denn was Heinz erblickte, war lediglich für die Nachbesprechung am Folgetag gedacht. Um 7:30 Uhr brachen Heinz Wienbreier, Achim Lomberg, Peter Bialek, Harald Dix,  Jürgen Herr, Ullrich Haase, Albert Hain, Detlef Küster, Karl-Heinz Meyer, Thomas Ahrens und ich in Richtung Fredelsloh auf.

In zügiger Fahrt wurde Northeim erreicht. In Lutterbeck wurde gevespert, gleich danach begann in Fredelsloh der Rundkurs. Zeitglich stellte sich feiner Nieselregen ein. Nach und nach wurden die Anstiege zu  echten Steigungen  und die Strecke entpuppte sich mitunter als schweres Geläuf. In der Nähe des Sollingturms wurde die nächste Mahlzeit eingenommen. Gut gestärkt wurde der steile Anstieg zum Strutberg bewältigt. Oben angekommen , war kaum das Ende  des  großen Aussichtsturms zu erkennen. Nach weiteren Bergpassagen  erreichten wir in Bodenfelde die Weser. Gleichzeitig hörte der Dauerregen auf. 

Der weitere Weg nach Karlshafen war nicht einfach. Vor einer Passage wurde sogar mit einem Verkehrsschild  mit Zusatztafel gewarnt. Auf dem Schild stand:  25 %  Gefälle  -  Radfahrer absteigen!  Doch zum Leidwesen einiger,  mussten wir die Steigung   hinauffahren. Nach einer Pause in Karlshafen kam die Sonne durch…und mit dem Wind im Rücken ging es flott weiter voran. 

Trotzdem war nicht alles perfekt. Denn eine Schafsherde hinterließ auf mehreren Kilometern untrügliche Beweise ihrer Verdauungskunst. Man glaubt gar nicht, wo die kleinen Kugeln überall haften bleiben.   ………Das Ziel bereits vor Augen, wurde darauf keine Rücksicht genommen. Nach Beverungen, Fürstenberg, Höxter und Albaxen tauchte Holzminden am Horizont auf. Nach 120 Kilometer    und neuneinhalb Stunden nach unserer Abfahrt   wurde die Jugendherberge erreicht. Bis zur Öffnung der Rezeption hatten wir noch Zeit. Daher fanden wir uns in der Hafenbar ein, um mit einem Bier den Weserblick zu genießen.

Am Abend erhielt unsere Gruppe eine Technikdemonstration der besonderen Art.  Nachdem das bemühte Personal nach  30 Minuten den Multi-Media -Einschaltprozess     erfolgreich abschließen konnte, bekamen wir noch den Rest vom Fußballländerspiel zu sehen.

Tag 2

Vor der Abfahrt schoss die Herbergsmutter bei leichtem Nieselregen unser  Gruppenfoto. Eigentlich stand der Abfahrt nichts mehr im Wege,….. wenn Peters Hinterrad nicht einen plötzlichen Druckverlust erlitten hätte.  Zur Beruhigung hörte er noch tröstende Worte wie:   „Du hast Glück. Der Reifen ist nur unten platt“. Mit Verspätung  setzten wir uns   wider Erwarten,  bei eitel Sonnenschein in Bewegung.  Eigentlich war Dauerregen angekündigt.  Wir freuten uns über die erneute Fehlprognose der Wetterfrösche. Nach 10 gemeinsamen Kilometer am Weserufer,  trennten sich  unsere Wege. Während die B-Gruppe bis Hameln der Weser folgte, blieb dieA-Gruppe auf dem Rundkurs.

Umgehend ging es wieder zur Sache. Eine lange 13 prozentige Steigung erwartete uns. Oben angekommen, ging es in rasanter Fahrt auf die Ausgangshöhe hinunter, nur um sofort kilometerlang über eine unwegsame Strecken  einen noch steileren und höheren Berg hinauf strampeln zu müssen. Endlich lagen Rühle, die Weser und die steilen Hänge des Voglers zu unseren Füßen.

Kaum wieder unten,…. wartete die Rühler Schweiz mit 10 Steigung auf 3 Kilometer Länge…. auf uns. Die Abfahrt war von kurzer Dauer. Dafür wartete der Anstieg auf uns. Nach der sich anschließenden Talfahrt durchfuhren wir Golmbach und  Negenborn. Danach ging es endlich wieder   bergauf.

Nach Schießhaus versuchte ein Fahrer  (also ich) .auf der steilen Talfahrt,  in einer plötzlich auftauchen Kurve, sämtliche Gesetze der Physik außer Kraft zu setzen. Das Rad stellte sich beim Bremsversuch quer. Ein schlimmer Sturz schien unvermeidbar. Das innere Kommando lautete „Bremsen lösen und gleichzeitig    die Straßenumgebung checken". Alles war ok! Mit „Augen zu und durch" wurde der Graben in rasanter Fahrt perfekt  genommen. Danach wurde das Fahrerfeld zügig auf dem holprigen Acker überholt.  Zeitgleich stellten Achim und Peter fest, dass die Tour bereits an besagter Kurve abzweigte. Also wieder hoch zum Abzweig, und dann hinunter ins Tal.

Nun wartete eine letzte Prüfung auf uns. Links und rechts von Stacheldrahtzäunen umgeben, mussten wir uns auf einem engen Singletrail steil nach oben quälen.  Auf der Abfahrt nach Dassel tauchte erstmals der  Harz in unserem Blickfeld auf. Wir lagen gut in der Zeit und waren in Dassel einem schnellen Mittagsimbiss nicht abgeneigt.

Anscheinend hatten die Mitarbeiter der „Deutschen Eiche“ den Namen zum Arbeitsmotto erhoben. Trotz der Zusage, dass Bestellungen möglich sind, verblieb die Belegschaft tiefverwurzelt wie eine Eiche in der Gaststätte. Sieben Mittagessen und Getränke lohnten wohl nicht die Mühe,  eine Bestellung im Biergarten aufzunehmen. Es folgte ein Ortswechsel. Beim Italiener waren wir geduldet, aber nicht unsere Mountainbikes. Die durften den Biergarten nicht verschandeln.  Die waren wohl zu dreckig oder rochen zu sehr nach Schaf? Wir wissen es nicht!  Auch hier  wurde unsere Geduld  auf die Probe gestellt. Frisch zubereitete Speisen brauchen halt ihre Zeit, und wir waren nicht die einzigen Gäste.

Nach 1 Stunde und 20 Minuten starteten wir in  Dassel  über einen letzten Berg in Richtung Fredelsloh.   Im Töpferdorf verließen wir den Solling-Vogler-Rundkurs. Auf der weiteren Heimfahrt sollte nicht mehr gerast werden. So richtig haben wir das wohl nicht verinnerlicht. Wir erreichten nämlich nach 34 Minuten das Ortsschild von Northeim. Bis Hammenstedt ging die muntere Hatz weiter.  Erst danach nahmen wir etwas Tempo heraus.

Die B-Gruppe, fuhr von Hameln mit der Bahn nach Northeim zurück. Von hier aus   ging es mit dem Rad  weiter nach Förste.  Bei Kücki begrüßten sie uns mit einem  wohlverdienten  Abschlussbier. Es wurde dann doch mehr als ein Bier getrunken. Schließlich gab es genug zu erzählen und so klang der Tag  viel später als geplant  aus.

Unser Fazit: Es war erlebnisreiches Wochenende, es hat allen Spaß gemacht und beim nächsten Mal ist jeder wieder mit  dabei.

Heinz merkte noch an, dass die Herbergsmutter von  unserer Gruppe überaus begeistert  gewesen sei.  So eine tolle Gruppe hätte sie bisher nicht im Haus gehabt.      Was soll man dazu sagen?!          So sind wir halt….….man muss uns einfach lieb haben.

Abschließend für die Statistik  noch 2 Zahlen . An diesem Wochenende wurden insgesamt über 2.300 Kilometer und über 22.000 Höhenmeter mit dem Mountainbike zurückgelegt. Wir danken noch einmal unseren Gepäck-Transporteuren  Nadine und Phillip,   den Guides & Tourplanern Achim und Peter,  sowie unseren Abschluss-Gastgebern Nadine und Kücki

Ein weiterer Höhepunkt  war unsere gemeinsame Oktoberfestfeier bei  Heinz und Sigrid in der Partyscheune.

Legendär verlief der Mountainbike-abschluss-abend in Kükis Gartenhaus. Harte Getränke machten uns furchtlos und so düsten wir im sportlichen Teil in völliger Dunkelheit     enthemmt mit Einrad und Laufrad      durch den abgesteckten Rundkurs. Während des Wettbewerbs gab es keine Ausfälle zu beklagen.   Über das weitere Geschehen, einschließlich  der wilden Träume,  wird geschwiegen.

Über die Weihnachtstage wurde ebenfalls Mountainbike gefahren. Auf 50 Kilometer mit 600 Höhenmeter   wurde sich neuer Appetit fürs zweite Weihnachtsessen geholt.

Last but not least  starteten wir Silvester mit neun Teilnehmern zur Jahres-abschlussfahrt. Der Nachmittag  klang  in der Mehrzweckhalle gemeinsam mit den Silvesterläufern  aus.

Euer Mittwochsmann Jo-Achim

 


MTV Sösetal Triathlon  2013  -  Ein Bericht aus Helfersicht

Mal wieder ein langer Tag...... ! Am gestrigen Sonntag standen die meisten Helfer der MiWoMä-Trupppe bereits kurz vor neun bei Heinz auf dem Hof in den Startlöchern, um den Aufbau für den Sösetal Triathlon in Angriff zu nehmen. Nach mehreren Fuhren war alles am Kiessee und Sportplatz abgeladen. Nach dem Aufbau wurde noch Radstrecke ausgeschildert. Mit dem Eintreffen der ersten Teilnehmer begann langsam die heiße Phase. Nach dem Coaching durch Heinz begab sich das Starterfeld zum Kiessee. Die erste Überraschung;  kein Mann, sondern Ilka Schartow (vom späteren Mannschafts-Siegerteam) verließ mit einem passablen Vorsprung das Wasser. Nach dem 23 km Radrundkurs lief Jens Rudolf als erster aus der Wechselzone (siehe Foto). Seinen Vorsprung konnte er beim abschließenden 5 km-Lauf halten. Mit 1:03:27 erreichte Jens Rudolf von WaSpo Göttingen (Nr. 48) vor Jörg Lindert (MTV Förste / Nr. 31) Die Ziellinie. Bernd Markgraf vom TSV Anderten (Nr. 44) folgte mit 8 Sekunden Rückstand auf Lindert als Gesamtdritter.

Platz vier ging an Nico Markgraf vom TSV Anderten. Alle vier gewannen ihre jeweiligen Altersklassen. Weitere Altersklassensieger wurden Yannik Lowin/LG Göttingen (Jgd.), Ann Kathrin Reinl ASV Köln (PW 19), Stefanie Meyer, Velo Sport Göttingen (PW 40), Günter Tondock, TG Northeim (PM60) und Christa Tondock, TG Northeim (PW 50). Den Sieg im Teamwettbewerb sicherten sich Ilka Schartow (Schwimmen), Jan Dunemann (Rad) und Jens Trautmann (Laufen).

Nach den Siegerehrungen wurde wieder in die Hände gespuckt. Der Kiessee wurde wieder leergeräumt (Bojen, Surfbretter, Absperrungen, Matten, etc.),  hunderte Trinkbecher mussten in der Laufzone eingesammelt werden und last bud not least wurde in sechs Treckerfuhren das gesamte Equipment auf dem Sportplatz verladen und bei Heinz  Wienbreier wieder abgeladen und verstaut. Nach knapp 10 Stunden wurde sich kurz nach halb sieben endlich das erste Feierabendbier genehmigt. 

Organisatorisch hat alles wie am Schnürchen geklappt. Wetter und Vereinshelfer (inkl. Tauchclub, Mobile Funkhilfe und Freiwillige Feuerwehr)  waren top, die Teilnehmer zufrieden.  Aber mit 51 Einzelstartern und drei Mannschaften ist eine Schmerzgrenze erreicht. Der Gesamtaufwand  stand in keinem gesunden  Verhältnis zu den Teilnehmerzahlen.  Bleibt zu hoffen, dass  in den Folgejahren eine höhere Teilnehmerzahl  den Fortbestand des Sösetal Triathlons sichert.


Eigene Webseite von Beepworld
 
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der
Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular!